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Veranstaltungshinweis

Einladung

Thema: Autofreier Hildegardplatz und Residenzplatz. Sperrung Kronenstraße

Die Diskussion um eine mögliche Einschränkung des Autoverkehrs am Hildegardplatz entwickelt sich zunehmend zu einer Grundsatzfrage über die Zukunft der Innenstadt von Kempten. Eine am 11. Januar auf dem Wochenmarkt durchgeführte Befragung unter den Händlern zeigt ein deutliches Stimmungsbild: 24 Händler sprechen sich für den Erhalt der Parkplätze aus, 3 befürworten einen autofreien Hildegardplatz.

Es ist eine klare Mehrheit für Erreichbarkeit

Die befragten Händler nannten vor allem folgende Gründe für ihre Haltung:

            •          „Parkplätze sind wichtig.“

            •          „Viele Kunden kommen von außerhalb.“

            •          „Ältere Menschen sind auf das Auto angewiesen.“

            •          „Schwere Einkäufe müssen transportiert werden.“

            •          „Die Innenstadt darf nicht weiter geschwächt werden.“

            •          „Konkurrenz durch Einkaufszentren und Discounter nimmt zu.“

            •          „Der Wochenmarkt würde unattraktiver werden.“

Ein Händler verwies auf Negativbeispiele aus anderen Städten und warnte davor, bewährte Strukturen vorschnell aufzugeben. Andere betonten die Bedeutung der Flexibilität für Kunden wie auch für Marktbeschicker selbst.

Wirtschaftliche Realität statt Ideologie
Aus Sicht vieler Händler geht es nicht um eine grundsätzliche Ablehnung moderner Verkehrskonzepte, sondern um wirtschaftliche Vernunft. Einkaufen sei kein Nebenaspekt, sondern Grundlage für Umsatz, Existenzsicherung und eine lebendige Innenstadt.

Den autofreien Hildegardplatz, Residenzplatz und die Sperrung der Kronenstraße habe andere Parteien in Ihrem Wahlprogramm. Die kommenden Kommunalwahlen in Kempten kommen einem Bürgerentscheid über die Gestaltung der Innenstadt sehr nah 

Deshalb, so Stadtrat Walter Freudling von der AfD Kempten, ist eine hohe Wahlbeteiligung besonders wichtig. Über den Grad der Veränderungen, die für manche Bürger als Gängelung empfunden, entscheiden die Bürger über die Kommunalwahlen indirekt mit. 

Im Mittelpunkt steht dabei eine zentrale Frage: 
Wie soll die Innenstadt künftig erreichbar sein – und für wen?

Aus Sicht zahlreicher Einzelhändler, Gewerbetreibender und Bürger drohen verkehrspolitische Konzepte, die auf eine weitgehende Einschränkung des Autoverkehrs abzielen, zur Existenzfrage für Teile des innerstädtischen Handels zu werden.

Wer diese Erreichbarkeit einschränkt, riskiert Kaufkraftverluste, Geschäftsaufgaben und weiteren Leerstand. Andere präferieren eindeutig den Fokus auf Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit und den ÖPNV in der Innenstadt. Die Erreichbarkeit mit dem Auto wird weniger präferiert. Damit können andere in Flächenkonkurrenz stehende Nutzungen von freiwerdenden Flächen profitieren und die Qualität des Innenstadtquartiers insgesamt erhöht werden. So die Meinung von Verkehrsplanern.
In diesem Kontext ist auch die weitere Folgenutzung des ehemaligen Kaufhof Galeria zu sehen. Investoren werden, je nach Art der Nutzung, durchaus eine wirtschaftliche Betrachtungsweise anstellen.

Kritisch äußerten sich zudem viele Bürger zu Überlegungen, mögliche Defizite im öffentlichen Nahverkehr indirekt über zusätzliche Belastungen für Autofahrer auszugleichen. Viele Bürger müssten bereits heute jeden Euro umdrehen, um Mobilität finanzieren zu können. Eine einseitige Belastung sei daher nicht vermittelbar. Gerade deshalb ist jetzt der Zeitpunkt für offene Gespräche.

 

                                 Einladung zur öffentlichen Diskussion

                                          Am Montag, den 23.Februar um 19:00 Uhr

                             Gaststätte Zum Stolz, Memminger Straße 91, Kempten

Interessierte Bürger sind eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und ihre Sichtweise einzubringen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Walter Freudling

 

Über das Ergebnis der Veranstaltung berichten wir gerne. Leider hat der Kreisbote unsere Veranstaltung nicht veröffentlicht.
Die AfD Kempten würde sich wünschen, dass Ihr Chefredakteur, der ehemalige Grünen Stadtrat Layos Fischer,  selbst eine
 ausgewogenere Berichterstattung umsetzen könnte. 

 

 

Politische Website des AfD-Ortsverbandes Kempten (Allgäu).
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