
Dr. Hermann Kath
66 Jahre - Verheiratet
Dr. Ing. Maschinenbau
Platz 2
Als Kind bin ich politisch groß geworden unter Brandt, Wehner und Strauß. Hart aber herzlich, so würde man den damaligen Umgangston beschreiben. Verglichen mit heute, unglaublich frei. Als konservativer Geist in einer sozialdemokratisch geprägten Umgebung wie dem Ruhrgebiet galt man zwar als ein wenig seltsam, sozial und beruflich wurde man aber nicht ausgegrenzt.
Später hatte ich größten Respekt vor Helmut Kohl und keinen mehr vor Angela Merkel. Motivation, mit der Union zu brechen und die AfD zu wählen war der Ausverkauf deutscher Interessen im Zusammenhang mit der EU. Das was man so schön unter dem Begriff „Transferunion“ zusammenfasst.
Motivation
Kemptener bin ich seit gut 8 Jahren. Was ich an der Stadt zu schätzen weiß sind neben der landschaftlich schönen Lage die Menschen, die mir ein wenig freigeistiger vorkommen als anderswo. Weiterhin mag ich es, dass man relativ schnell durschauen kann, wer die Politik, die Wirtschaft und Kultur bestimmt. Ich habe mich in Kempten von Anfang an freundlich aufgenommen gefühlt. Und um etwas zurück zu geben, bewerbe ich mich als Stadtrat.
Sowohl die Stadt als auch die Ziele der AfD sind mir wichtig. Als ehrenamtlicher Stadtrat ist es naturgemäß immer eine Herausforderung, von den Fachleuten der Stadtverwaltung als kompetenter Gesprächspartner respektiert zu werden. Mit aller Energie und Beharrlichkeit werde ich darauf hinarbeiten. Einschließlich der Bereitschaft, sich manchmal auch unbeliebt zu machen.
Was würde ich anders machen: So wie es aussieht, kann es kurz bis mittelfristig nur darum gehen, in schwierigen Zeiten das bestehende zu erhalten. Wenn gespart werden muss, werde ich mich dafür einsetzen, dass dies sozial ausgewogen geschieht. Auf lange Sicht muss die Altstadt zwischen Rathaus und Iller bewahrt werden und mit neuem Leben gefüllt. Weiterhin muss überall in Kempten bezahlbarer Wohnraum renoviert und zahlenmäßig noch ausgebaut werden. Für meinen Geschmack wurde in den letzten Jahren zu viel Augenmerk auf prestigeträchtige Großprojekte gelegt. Allein ideologisch begründete Projekte wie SmartCity schaffen weder Arbeitsplätze, noch Wohnungen noch ein Mehr an Lebensqualität. Anstatt nur noch auf Subventionsgelder zu schielen sollte sich die Stadt stärker mit den Bedürfnissen der Bürger auseinandersetzen.
Schreiben Sie mich an: Kath@afd-kempten.info
